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auf Burg Warberg

Ackerbauzentrum

Gemeinsam die Zukunft des Ackerbaus gestalten

Ziel des Vereins Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e. V. (NAN) ist es, mit dem Ackerbauzentrum auf der Burg Warberg eine zentrale Plattform zu schaffen, die auf die Herausforderungen und Fragen des heutigen und zukünftigen Ackerbaus Antworten gibt, die Brücken baut und gemeinsam mit engagierten Landwirten, den Unternehmen der Agrarwirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung sowie Verbänden und gesellschaftlichen Gruppen Lösungen aufzeigt.
Wissensbasiert  –  Pragmatisch  -  Kooperativ

Der Aufbau des Ackerbauzentrums wird ganz wesentlich vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Große politische Unterstützung erfährt dieses Projekt auch von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und vom Landkreis Helmstedt.

Wie es weiter geht

Mit dem Start von Hilmar Freiherr v. Münchhausen im August 2021 hat der Aufbau des Ackerbauzentrums Fahrt aufgenommen. Mittlerweile ist das Büro arbeitsfähig. Gemeinsam mit dem NAN diskutiert das Team aktuell die Schwerpunkte seiner zukünftigen Arbeit:


Ein Blick auf die aktuelle politische und gesellschaftliche Debatte reicht, um zu erkennen, wie groß der Handlungsbedarf ist. Die gesellschaftlichen Ansprüche an die Landwirtschaft steigen und die Kluft zwischen Öffentlichkeit und Landwirtschaft wächst. Eine Antwort darauf ist im Niedersächsischen Weg zu finden. Er geht auf die Erwartungen der Gesellschaft an die Landwirtschaft ein und führt u.a. die Interessen des Arten- und Naturschutzes mit denen der Landwirtschaft konstruktiv zusammen. Die Ackerbaustrategie des Landes Niedersachsen zeigt uns für die Umsetzung wichtige Leitplanken und hilft dabei, gemeinsam mit unseren Partnern wegweisende Maßnahmen zu entwickeln. 

Was tut wer, wann, wo und warum?

Eine große Anzahl von Projektteams und Start Up’s arbeiten in Niedersachsen bereits an Lösungen und Antworten auf die aktuellen Fragen und Herausforderungen an den Ackerbau. Aber was läuft wo? Wer forscht woran? Wer fordert was in der Agrar- und Umweltpolitik?


Das Ackerbauzentrum möchte Transparenz schaffen, vernetzen und dabei helfen voneinander zu lernen sowie vorausschauend entlang der Wertschöpfungskette gemeinsam zu handeln. So transportiert es schon heute durch Praxistests aktuelles Know-how auf den Acker und arbeitet mit Unterstützung seiner Kooperationspartner an Projekten, um Lücken zu füllen.


Ergänzend dazu hat es sich das Ackerbauzentrum zur Aufgabe gemacht, über die politische Debatte zur Landwirtschaft zu informieren, Input zu geben und Zusammenhänge zwischen EU, Bund und Land darzustellen. 

Warberg als Standort

Die Burg Warberg im Landkreis Helmstedt hat sich mit ihrem Seminarangebot mittlerweile zu einem hoch anerkannten Ort für Weiterbildung, Fachveranstaltungen und Dialoge in der Agrarbranche entwickelt. Das Netzwerk der Burg, die Verbindung zu den Unternehmen des Agrarhandels und die vorhandene Infrastruktur mit Hotel, Gastronomie und Seminarräumen eröffnen auch dem Ackerbauzentrum Chancen und Potentiale. Darüber hinaus lassen sich mit dem Gut der Burg Warberg und der in unmittelbarer Nähe gelegenen Domäne Schickelsheim viele Synergien schaffen. Dort hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen ein wegweisendes Projekt initiiert: das Praxis Labor Digitaler Ackerbau.


Unabhängig von der geographischen Lage in der Börde hat das Ackerbauzentrum den Anspruch, alle Ackerbauregionen in Niedersachsen im Auge zu behalten und dazu beizutragen, dass Lösungen gefunden werden, die die naturräumlichen und agrarstrukturellen Unterschiede im Ackerbau berücksichtigen und am Ende zu einer möglichst hohen Wertschöpfung in der Landwirtschaft führen. 

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